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Naturschutz im Kreis Viersen

Bildurheber: Axel Küppers

Im Gebiet des Kreises Viersen gibt es 37 Naturschutzgebiete, darunter die Naturschutzgebiete Brachter Wald", Krickenbecker Seen und Kleiner DeWittsee" , Elmpter Schwalmbruch", Heidemoore", Lüsekamp und Boschbeek", Grasheide und Mühlhausener Benden", „Salbruch" und „Bockerter Heide".


Foto: Elmpter Schwalmbruch

Bildurheber: Kurt Zich

Die 57 Landschaftsschutzgebiete nehmen fast ein Drittel der Kreisfläche ein. Das größte LSG ist die „Happelter Heide" mit 2.102,2 ha, das kleinste die „Kranenbachniederung" mit 9,2 ha.

Des Weiteren findet man im Kreisgebiet 83 Naturdenkmäler.

Der Kreis Viersen ist geprägt durch abwechslungsreiche Landschaften mit Wäldern, Heide und Seen und bietet ein ausgedehntes Wander-, Rad- sowie Reitwegenetz.

Foto: Hariksee


Der Zweckverband „Naturpark Schwalm-Nette" umspannt 435 qkm auf Teilgebieten der Kreise Kleve, Viersen und Heinsberg sowie der Stadt Mönchengladbach. Er wurde 1965 gegründet und ist seit 1976 auch Partner des 789 qkm umfassenden deutsch-niederländischen „Naturpark Maas- Schwalm-Nette". Als regional bedeutsames Nah- und Wochenenderholungsgebiet reicht sein Einzugsbereich bis in die Ballungsräume an Rhein und Ruhr und weit in die benachbarten Niederlande."


Quelle: Statistisches Jahrbuch der Kreis Viersen

Bildurheber: Axel Küppers

Wer Waldflächen abseits der Wege in besonders geschützten Bereichen wie Naturschutzgebieten betritt, stört dort lebende Tiere. Die Untere Landschaftsbehörde Kreis Viersen warnt: Spaziergänger behindern Lebewesen bei der Aufzucht ihres Nachwuchses oder zerstören seltene und wertvolle Pflanzen. Um das zu verhindern, verbietet das Bundesnaturschutzgesetz, ausgewiesene Wege zu verlassen. Am Boden liegendes Totholz ist mit Moosen und Pilzen für das Überleben von Kleintieren wichtig. Deswegen appelliert der Kreis Viersen an alle, Wälder und Tiere zu schonen und kein Holz zu entwenden.
In der kalten Jahreszeit suchen Kaminbesitzer häufig nach einer Alternative zu Feuerholz aus dem Baumarkt. Holz abseits der Wege in Naturschutzgebieten zu sammeln, ist nicht die richtige Lösung. Eine Möglichkeit wären Holzsammelerlaubnisse auf Waldgrundstücken außerhalb von Naturschutzgebieten, die Interessierte bei Waldbesitzern oder Förstern erwerben können.

Bildurheber: NABU / Kreis Viersen

Kreis Viersen. Der Vogel des Jahres 2014 hat im Kreis Viersen ein Zuhause: Der Grünspecht hat sich den Titel "Vogel des Jahres" 2014 gesichert. Anlass zu dieser Ehrung des grünen Spechts mit roter Haube ist, dass sein Bestand stark zugenommen hat und seine Art nicht mehr gefährdet ist.
Im Kreis Viersen haben aufmerksame Beobachter gute Chancen, den Vogel mit seinem charakteristischen Ruf, der einem Lachen ähnelt, zu entdecken. "Für den Grünspecht sind die Bedingungen im Kreis Viersen ideal", sagt Reinhard Bräutigam von der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Viersen. Die vielen Wald- und Wiesenflächen bieten dem Grünspecht alles, was er braucht. "Das spiegelt sich in den seit mehreren Jahren stabilen Bestandszahlen im Kreis Viersen wider", sagt Stefani Pleines, Ornithologin der Biologischen Station Krickenbecker Seen. Aktuell liegt der Brutbestand im Kreisgebiet bei etwa 150 Paaren. Im Naturschutzgebiet Krickenbecker Seen gibt es laut Stefani Pleines in diesem Jahr etwa 20 Brutpaare.
Die Lieblingsspeise des farbenfrohen Spechts sind Ameisen, die er zumeist auf offenen Grasflächen sucht. Mit seiner zehn Zentimeter langen Zunge erwischt er selbst gut versteckte Ameisen. Außer den freien Flächen, die der Specht für seine Nahrungssuche braucht, sind alte Bäume und Totholz gleicher Maßen wichtig. Hier baut der Vogel mit dem Spitznamen "Zorro" seine Höhlen.

Bildurheber: Stadt Nettetal

Biologische Station Kreickenbecker Seen

Das Infozentrum am Ufer der Krickenbecker Seen.

Mehr Infos finden Sie hier:

Biologische Station Krickenbecker Seen e. V.

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