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Strandbad Heideweiher

Bildurheber: Axel Küppers

Wer abseits von Hallen- oder Freibad ins Wasser springen möchte, hat dazu in Schwalmtal die Möglichkeit. Der Heidweiher ist derzeit der einzige ofizielle Badesee im Kreis Viersen.
Das kühle Nass können die Besucher des Strandbads am Heidweiher 1 bedenkenlos genießen. "Unsere Laborergebnisse sind ohne Beanstandung", sagt Martina Kruß, Leiterin des Gesundheitsamtes Kreis Viersen. Alle vier Wochen untersuchen die Experten im Kreishaus die Wasserqualität.
Gerade die sommerlichen Temperaturen bergen ein Risiko: Dann wachsen die Algen und können Gifte freisetzen. Martina Kruß' Faustregel: "Bei knietiefem Wasserstand sollte Badegäste noch den Boden sehen können."
Kristallklares Wasser und idyllische Ufer lassen auch andere Seen im Kreisgebiet wie den Venekotensee in Brüggen oder den Hariksee zwischen Schwalmtal und Niederküchten für Badegäste attraktiv erscheinen. Aber Vorsicht: Algen und Schlingpflanzen können unter Wasser zu gefährlichen Fallen werden. Ohne Strandbad und Bademeister ist die Sicherheit der Badegäste nicht gewährleistet. Das Baden ist dort verboten.
Das Kreis-Gesundheitsamt Viersen verwendet für seine Qualitätsproben der Seen im Kreis Viersen die gleichen EU-Standards wie das Landesumweltamt. NRW prüft regelmäßig die Wasserqualität der größeren Badeseen wie Fühlinger See in Köln - und verteilt in diesem Jahr auf seiner Internetseite reihenweise blaue Karten. Das heißt: Ein Sprung ins Wasser ist an diesen Seen bedenkenlos möglich.
Grundsätzlich gilt allerdings: Wer sich ins Naturgewässer begibt, setzt sich Gefahren aus. "Dessen müssen sich die Badegäste bewusst sein", sagt Martina Kruß. Vor allem Kinder überschätzen häufig ihr Können und unterschätzen die Gefahren.

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